Rund 500 Kilometer radelten mehrere Dutzend Tibeter und deren Unterstützer in den letzten vier Tagen. Bei Minusgraden, Regen und Wind ist das sicher keine gemütliche Fahrradtour gewesen. Doch die Aktivisten verfolgen ein konkretes Ziel.
Anlässlich des 50. Gedenktages des tibetischen Volksaufstandes in der chinesischen Stadt Lhasa, wurde am 10. März dieses Jahres eine Tibet-Petition unter dem Motto „Zeit zu Handeln“ ins Leben gerufen.Die Tibet Organisationen und deren Unterstützergruppen haben in der Schweiz und in Deutschland in den letzten Monaten Unterschriften gesammelt die in Frankfurt dem chinesischen Konsulat überbracht werden. Für die Aktivisten ein großes Stück Hoffnung.
Die Tibet-Petition beinhaltet ganz klare Forderungen an die chinesische Regierung.
Unter den Aktivisten befindet sich auch die deutsche Evelin Ptassek. Sie unterstützt die Tibeter in ihren Forderungen, da sie die politische Lage in Tibet unzumutbar findet. Die Gruppe zieht weiter zum chinesischen Konsulat. Dort sollen die Listen mit rund 10.000 Unterschriften abgegeben werden.
Evelin Ptassek und ihre Gruppe ziehen weiter. Vom chinesischen Konsulat führt der Weg nun zur Frankfurter Buchmesse. Doch die Aktivisten protestieren dort nicht gegen die chinesischen Schriftsteller, sondern möchten darauf aufmerksam machen, dass ihnen in Tibet das Recht auf freie Meinungsäußerung untersagt ist.
An der Buchmesse ist für heute Endstation. Endstation für die Tour der Tibetorganisationen und deren Unterstützter, doch sicher nicht das Ende ihres Einsatzes für ein freies Tibet.